Fertige Fanderlsocken

Die Fanderlsocken sind schon einige Zeit fertiggestrickt und gewaschen. Ich musste beim zweiten Socken noch Wolle nachspinnen und die fühlt sich viel weicher an als die erste.  Die zweite Socke hat auch weniger Gewicht.

Vermutlich liegt es daran, dass die Satinangora bei der zweiten Mischung erst auf einer Kämmstation gekämmt wurde und dann erst mit der Merinomischung vermischt wurde und nicht nur kardiert. Den Versuch habe ich noch nicht wiederholt.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Als erstes gehen sie auf die Osterhasenausstellung in St.Florian am Inn am 13. und 14. April 2019 und dann beginnt der Tragetest.

50% Satinangora, 25% Merino, 12.5% Tussahseide, 12,5% Leinen

Trachtensocken

Ihr erinnert euch an meinen Mischversuch und das daraus gestrickte Muster:

50% Satinangora gelb, 25% Merino, 12.5 % Tussah Seide und 12,5% Leinen

Nun wurden von dieser Mischung nochmal 120g insgesamt kardiert und 4-fädig versponnen.  Das Ergebnis war zunächst überdreht, nach dem Entspannungsbad aber gut ausgeglichen.

Optisch erinnert es mich immer an eine Paketschnur, aber es fühlt sich sehr weich an:

4-fädiges Garn

Ich habe mit 2.5 Nadeln  zunächst 68  Maschen angeschlagen. Für den Musterteil habe ich zusätzlich 5 Maschen aufgenommen, da die Zugmaschenmuster immer etwas zusammenziehen.

Die Muster habe ich aus Lisl Fanderls „Bäuerliches Stricken“ (Werbung) ausgewählt.

Auf der Wadenseite sehen die Socken so aus:

Die Vorderseite sieht so aus:

Die Fersenwand stricke ich immer verstärkt. Beim Gestrick sieht man auch schon wieder ganz leicht die „Wuschelhaare“ der Satinangora.

Warmes für den Kopf

Nicht nur Füße und Hände wollen bestrickt werden. Auch der Kopf braucht eine warme Bedeckung.

Deshalb habe ich für eine Mütze neu angeschlagen. Der Bund ist in Halb-Patent gestrickt und die Mütze selbst im Doppel-Strick. So gibt es keine langen Fäden durch das Muster und die Mütze ist schön elastisch.

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Das folgende Muster möchte ich in den Naturfarben weiß und beige fortsetzen. Das beige Garn ist Satinangora gelb, Merino, Leinen und Seide, das weiße Garn Alpaka, Satinangora weiß und Seide. Das rote Garn ist eine dreifädige Merino-Konenwolle.

Warme Füsse braucht der Mensch

Laut Wetterbericht soll es so kalt bleiben.

Meine Satinangora-Socken   haben sich bestens bewährt. Sie sind sehr warm und strapazierfähig.

Allerdings möchte ich von der Nylon Beimischung weg. Nach langer Suche habe ich mich für eine Mischung aus 50% Merino, 25% Leinen und 25% Tussahseide entschieden. Vom Leinen erhoffe ich mir, dass die Socken gut strapazierfähig werden.

Diesen Kammzug habe ich versponnen und mit zwei Fäden gelber Satinangora verzwirrnt, damit ich auf Sockenwollstärke  komme. Mit nur einem Satinangorafaden wurde die Wolle zu dünn. Das Ergebnis sieht so aus:

60% Satinangora gelb, 20% Schurwolle, 10% Leinen, 10% Tussahseide

In einem weiteren Versuch habe ich Satinangora, Schurwolle, Leinen und Tussahseide miteinander kardiert und 4-fädig verzwirrnt. Diese Probe gefällt mir am besten:

50% Satinangora, 25% Merino, 12,5 % Leinen, 12,5 % Tussahseide

Jetzt wird nochmal neu gemischt, gesponnen und neue Socken gestrickt. Auch diese Socken werden wieder einem Härtetest unterzogen. Kuschlig warm werden sie auf alle Fälle.