Brotsackerl

In der Druckwerkstatt

Am Freitag, den 16. September hatte der Strickstammtisch in Salzweg einen ganz besonderen Besuch:

Frau Bleich, die viele von der Sternenaktion kennen, hat im Salzweger Pfarrheim einen Stoffdruckkurs abgehalten. Sie hatte viele Modeln mit weltlichen und christlichen Motiven dabei und zeigte den interessierten Damen, wie die Modeln in die Farbe getaucht , wie sie auf den Stoff aufgesetzt werden und was man beachten sollte, dass alles ein richtiges „Gesicht“ bekommt.

Hier ein paar Bilder, damit ihr einen kleinen Eindruck davon bekommt:

Modeln
Modeln
Ein Teller als Hilfe
Ein Teller als Hilfe
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Füchslein im Walde
Glücksbringer
Glücksbringer
Brotsackerl
Brotsackerl

Herzlichen Dank Frau Bleich, es hat allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben sehr viel gelernt!

 

innenfutter

Tablet-Tasche für den sicheren Transport

Ich habe mir vor Kurzem ein Tablet gekauft:

tablet

Dann kam natürlich der Wunsch nach einer Schutzhülle, damit das Tablet auch transportfähig ist und so habe ich in meinen Stoffvorräten gekramt und zwei zerlegte Jeans, ein Vlies zum Wattieren und einen Baumwollstoff gefunden, den ich mal für was ganz anderes gekauft habe 😉

Auf den Baumwollstoff habe ich das Vlies aufgesteppt, damit alles gut gepolstert ist. Das könnt ihr hier sehen:

innenfutter

So sieht es aus, wenn das Tablet drin steckt:

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Die Hosentasche, die am Jeansstoff war, habe ich gleich dran gelassen, weil frau immer Platz für ein Block oder einen Stift braucht.

So sieht die aufgeklappte Rückseite aus:

rueckseite

Und so sieht das fertig gepackte Täschchen aus:

fertig-verpackt

Der breite Unterhosengummi, hält alles schön warm 🙂 Es ist klein, handlich und gut gepolstert.

Man hätte natürlich noch weitere Verzierungen (Stickerei

) anbringen können, aber als ich es gemacht habe, habe ich es natürlich sofort gebraucht und hatte keine Zeit mehr dazu. Beim nächsten Täschchen vielleicht . . .

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Weihnachten rückt immer näher

deshalb muss frau rechtzeitig anfangen, vor allem wenn erst noch das richtige Garn gesponnen werden muss.

Es ist eine Mischung aus Merino und Seide und ich habe es  hier  gekauft. Leider verschwindet das grünliche völlig im fertigen Garn und auf dem Foto auch beim Kammzug schlecht zu sehen:

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Es soll ein Pullunder für meinen Mann werden und ich hoffe, mir reicht die Wolle, sonst muss ich nochmal nachkaufen und das ist immer schwierig, wenn das Färbebad ein anderes war, dann kann es leicht abweichen.

Ich habe mich für ein rechts-links Muster entscheiden, weil sich diese Muster nicht so leicht verziehen, wenn das Garn nicht so ausgewogen ist.

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Neues aus Spinn-Werkstatt

Ich möchte euch heute meine neueste Erungenschaft zeigen, ein paar Handkarden. Beim Kauf von Karden muss man darauf achten, dass man die richtige Benadelung wählt, d.h. wie viele Nadeln  pro Quadratinch gesteckt sind. Das hängt davon ab, welche Art von Wolle man überwiegend verarbeiten möchte.

Ich habe mir die feinste Benadelung (für Angorawolle) die derzeit von Ashford erhältlich ist gekauft. Wenn ihr etwas scrollt findet ihr ein Video, wie das Kardieren funktioniert.

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Bisher habe ich die Wolle entweder als Kammgarn gekauft oder aus der Flocke gesponnen, d.h. die Wolle einfach so genommen wie sie vom Kaninchen kommt. Wie die Wolle frisch vom Kaninchen aussieht,  könnt ihr oben auf dem Bild schön sehen.

Durch das Kardieren werden die Haare in die gleiche Richtung gebracht, liegen danach also parallel nebeneinander. Das erleichtert das Spinnen. Außerdem wird dadurch die Wolle „durchmischt“ , das bedeutet, dass die Farbe des fertigen Garns gleichmäßiger wird.Die Haare der Satinangora-Kainchen sind lediglich an der Spitze voll durchgefärbt und werden zur Haarwurzel hin immer heller. Spinnt man aus der Flocke, sieht man danach die farbigen Stellen und die nahezu weißen Stellen nebeneinander. Wird das Ganze kardiert, wird der Farbton heller und das Weiß ist nicht mehr sichtbar:

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Dann wird das Ganze abgenommen und zu einem schönen Batt geformt:

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Diese Batts warten schon auf das Verspinnen. Die kleinen Batts links sind von Satinangora-Babys:WIN_20160902_06_38_37_Pro (2)

Die meisten verspinnen Satinangora aus der Flocke. Ich schätze mittlerweile das Kardieren davor, da Heureste, kleine Filze, Hautschuppen usw. weitestgehend entfernt werden. Dann ist ein Spinnen ohne Unterbrechen möglich und der Faden wird gleichmäßiger.

Auf dem Foto oben, kann man sehr gut die verschiedenen Kaninchenfarben erkennen: links Schwarzgranne (ja diese Kaninchen sind weiß ), dann chinchilla und lux bei der Babywolle, dann Wolle von wildfarbigen Kaninchen.

Gewaschen wird dann erst die fertig gesponnene Wolle. Kaninchen sind sehr saubere Tiere und achten selbst darauf, dass die Haare nicht schmutzig werden.

 

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Hinweis auf Veranstaltungen

Die Sommerpause geht zu Ende . . .

Im September 2016 gibt es natürlich wieder einen Stammtisch und im Oktober 2016 ist zusätzlich eine kleine Ausstellung im Pfarrheim geplant.

Der Frauenbund Salzweg stellt Kreatives von Frauen aus Salzweg aus: Gestrickt, gestickt, gehäkelt, gebastelt, genäht – lassen wir uns überraschen. Ich freue mich auf eine bunte Ausstellung.

Es wird einen Tisch geben, an dem auch zu Gunsten des Frauenbundes Gewerkeltes kaufen kann. Ebenso wird Kaffee und Kuchen angeboten und gestrickt wird sicher auch.