Archiv für den Monat: Februar 2019

Trachtensocken

Ihr erinnert euch an meinen Mischversuch und das daraus gestrickte Muster:

50% Satinangora gelb, 25% Merino, 12.5 % Tussah Seide und 12,5% Leinen

Nun wurden von dieser Mischung nochmal 120g insgesamt kardiert und 4-fädig versponnen.  Das Ergebnis war zunächst überdreht, nach dem Entspannungsbad aber gut ausgeglichen.

Optisch erinnert es mich immer an eine Paketschnur, aber es fühlt sich sehr weich an:

4-fädiges Garn

Ich habe mit 2.5 Nadeln  zunächst 68  Maschen angeschlagen. Für den Musterteil habe ich zusätzlich 5 Maschen aufgenommen, da die Zugmaschenmuster immer etwas zusammenziehen.

Die Muster habe ich aus Lisl Fanderls „Bäuerliches Stricken“ (Werbung) ausgewählt.

Auf der Wadenseite sehen die Socken so aus:

Die Vorderseite sieht so aus:

Die Fersenwand stricke ich immer verstärkt. Beim Gestrick sieht man auch schon wieder ganz leicht die „Wuschelhaare“ der Satinangora.

Warmes für den Kopf

Nicht nur Füße und Hände wollen bestrickt werden. Auch der Kopf braucht eine warme Bedeckung.

Deshalb habe ich für eine Mütze neu angeschlagen. Der Bund ist in Halb-Patent gestrickt und die Mütze selbst im Doppel-Strick. So gibt es keine langen Fäden durch das Muster und die Mütze ist schön elastisch.

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Das folgende Muster möchte ich in den Naturfarben weiß und beige fortsetzen. Das beige Garn ist Satinangora gelb, Merino, Leinen und Seide, das weiße Garn Alpaka, Satinangora weiß und Seide. Das rote Garn ist eine dreifädige Merino-Konenwolle.